Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Hrotsvita sanctimonialis Gandersheimensis

(Hrotsvit von Gandersheim)

GND 118553941 – Dt. Biographie DNB

Leben – Vita

Geb. um 935, wohl aus sächsischem Adel stammend; Kanonisse im Stift Gandersheim (Niedersachsen, dioec. Hildesheim), einer Gründung der Liudolfinger-Ottonen. † nach 973. Ihre literarischen Hauptwerke sind ihre Dramen und Legendendichtungen; unten werden jedoch nur ihre historischen Dichtungen aufgeführt. Die ältere These, sämtliche Werke Hrotsvits seien eine humanistische Fälschung, ist seit langem widerlegt, wurde aber neuerdings noch einmal aufgegriffen von A. Tamerl, Hrotsvith von Gandersheim. Eine Entmystifizierung, Gräfelfing 1999. Diese These widerspricht der Evidenz der wesentlich früher einsetzenden handschriftlichen Überlieferung.

Werke

Allgemeine Literatur – Comm. gen.

Erwähnungen

Letzte Änderung: 08.06.2020