Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Iordanus de Saxonia

(Jordanus von Sachsen)

GND 119199963 – Dt. Biographie DNB

Leben – Vita

Geboren in Westfalen um 1175/85, Magister artium der Universität Paris Dominikanerbruder O. P. 1220 Februar 12, 1221 Prior der Provinz Lombardei, nach dem Tod des hl. Dominikus 1222 zum Magister generalis des Dominikanerordens gewählt. Als er das Heilige Land besuchte, starb er auf der Rückreise im Schiffbruch vor Akkon 1237 und wurde im dortigen Kloster St. Johannes bestattet. Unklar ist, ob er mit dem Mathematiker des 13. Jh. Iordanus de Nemore identisch ist. Eine Liste der zahlreichen übrigen Werke bei Comm. gen. Kaeppeli (1980) 53-55. Ihm wird auch ein Grammatiktraktat mit dem Titel Notulae super Priscianum minorem zugeschrieben, dazu M. Sirridge, Notulae super Priscianum minorem Magistri Jordani. Partial edition and introduction (Cahiers de l'Institut du Moyen-âge Grec et Latin, 36), Copenhagen 1980 (http://cimagl.saxo.ku.dk).

Werke

Allgemeine Literatur – Comm. gen.

Erwähnungen

Letzte Änderung: 10.06.2020