Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Paulus Bernriedensis

(Paul von Bernried)

GND 10095717X – Dt. Biographie DNB

Leben – Vita

Ab 1102 als Kleriker in Regensburg (Bayern) nachweisbar. Aufgrund von Verfolgungen unter Kaiser Heinrich V. († 1125) verließ er die Stadt um 1120 und trat ins neugegründete Chorherrenstift Bernried (O.Can.S.Aug., Bayern, dioec. Augsburg) am Ufer des Starnberger Sees ein. Vielleicht im Auftrag von Sigeboto, Propst von Bernried reiste er 1122 nach Rom und erwirkte ein päpstliches Privileg für Bernried. Auf dem Rückweg weilte er 1123 im Kloster S. Ambrogio in Mailand. Von 1126 an hielt er sich mit seinem Gefährten Gebhard wieder in Regensburg auf und gründete im Vorort Stadtamhof das Chorherrenstift St. Magnus (O.Can.S.Aug., Bayern, dioec. Regensburg). Gebhard half Paul bei fast allen seinen Werken, dazu Comm. gen. Fuchs (1989) 83-85. † 1146. Eine Neuedtion aller Werke für die MGH wird von C. Märtl und F. Fuchs vorbereitet.

Werke

Allgemeine Literatur – Comm. gen.

Erwähnungen

Letzte Änderung: 20.04.2020