Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Salimbene de Adam

GND 11879423X – Dt. Biographie DNB

Leben – Vita

Ursprünglich mit Namen "Ognibene", nannte er sich später aus Bescheidenheit "Salimbene". Geboren in Parma (Emilia-Romagna) 1221 Oktober 9, trat er 1238 in den Minoritenorden O.F.M. ein. Er studierte in verschiedenen Orten der Toscana und reiste mehrfach nach Frankreich. 1248 wurde er zum Priester geweiht, danach lebte er zunächst in Ferrara (Emilia-Romagna), später in Reggio nell'Emilia (Emilia-Romagna). Über seine Aufenthalte seit 1260 weiß man wenig, gestorben ist er anscheinend nach 1288. Neben dem unten aufgeführten Werk hat er noch weitere, heute verlorene Schriften verfasst: einen Tractatus papae Gregorii decimi, einen Tractatus de Helysco, einen Liber tediorum sowie Historisches wie die XII scelera Federici. Über die Nachrichten zu diesen Schriften siehe P. Scheffer-Boichorst, Salimbene und Biondo, in: Zur Geschichte des XII. und XIII. Jahrhunderts, hg. von P. Scheffer-Boichorst, Berlin 1897, 284-289, B. Schmeidler (MGH SS, 32), 1905-1913 xxv-xxvi, F. Bernini, Frammenti trascurati d'una Cronica minore di Salimbene, Nuova rivista storica 19 (1935) 196-211 (ZDB); v. Comm. Sovoletto (1950) 46-54; v. Edd. Scalia (1998) xxxi-xxxiii.

Werke

Erwähnungen

Letzte Änderung: 10.09.2019