Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

sanctus Virgilius episcopus Iuvavensis

(Virgil, hl. Bischof von Salzburg)

GND 118804723 – Dt. Biographie DNB

Leben – Vita

Eigentlich Fergil. Mönch aus Irland, dort vermutlich zunächst Abt, seit 745 in Bayern tätig. 747 zum Bischof von Salzburg ernannt, † 784 November 27. Bei einem Neubau des Doms wurden 1181 seine Gebeine aufgefunden und fortan zum Gegenstand der Verehrung, die Kanonisation erfolgte 1233. Gedenktag: 27. November. Neben den hagiographischen Schriften berichten über ihn auch die Notitia Arnonis, die Breves Notitiae sowie die Conversio Bagoariorum et Carantanorum. Hier nicht aufgeführte späte Kurzfassungen der Vita verzeichnet BHL Suppl. 8685d-8686e. Früher wurde Virgil gelegentlich mit dem unter Pseudonym schreibenden Aethicus Ister identifiziert, auf jeden Fall war er Auftraggeber des 784 begonnenen Liber memorialis Salisburgensis.

Werke

Allgemeine Literatur – Comm. gen.

Erwähnungen

Letzte Änderung: 10.09.2019