Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Abbreviatio in gestis et miraculis sanctorum

(Kompendium zu den Taten und Wundern der Heiligen)

Repertorium Fontium –, –

Autor Iohannes de Mailliaco
Entstehungszeit um 1200-um 1260
Berichtszeit 50-1230
Gattung Hagiographie; Legendar
Region Pfalz und Mosellande
Schlagwort Orden: Dominikaner; Legendar
Sprache Lateinisch

Beschreibung

Überlieferungstitel, gelegentlich auch als Compilatio in gestis et miraculis sanctorum, Passiones sanctorum, Vite et flores miraculorum ac passiones sanctorum oder Compilatio de vitis sanctorum bezeichnet. Kalendarisch nach dem Kirchenjahr angeordnetes Legendar von zunächst 174, dann 177 Heiligenlegenden, geschaffen als Kompendium für Prediger wohl zwischen 1225 und 1230 in der ersten Fassung. Eine zweite Fassung entstand nach 1234 durch den Einschub dominikanischen Materials (Vita s. Dominici etc.), 1243 ist eine dritte Fassung bezeugt. Das Werk ist in 34 vollständigen oder auszugsweisen Überlieferungen erhalten. Die Abbreviatio wurde Quelle für die hagiographischen Partien des Speculum historiale des Vinzenz von Beauvais. Das Werk ist in Gattung, Anlage und Intention des Gebrauchs ein Vorläufer der Legenda aurea des Jacobus a Varagine. Inc.: Cum plurimi sacerdotes sanctorum passiones et vitas non habeant.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Alte Übersetzungen – Vet. Transl.

Französisch

Ausgaben – Edd.

Übersetzungen – Transl.

Französisch

Literatur zum Werk – Comm.

Comm. gen. zum Autor

Erwähnungen in Werkartikeln

Letzte Änderung: 10.09.2019