Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Annales Alamannici

(Jahrbücher aus Alemannien)

Repertorium Fontium 2, 244

Autor
Entstehungszeit
Berichtszeit 709-926
Gattung Annalen
Region Alemannien; Elsaß
Schlagwort Orden: Benediktiner
Sprache Lateinisch

Beschreibung

In der Überlieferung betitelt als Gesta Francorum excerpta. Alemannische Annalen 709-926, die im wesentlichen in zwei Fassungen vorliegen, repräsentiert von einem traditionell "Züricher" genannten, seit 1931 aber (wieder) in St. Gallen aufbewahrten Codex und einer Handschrift aus Monza. Der älteste Teil (bis 799) wurde im Kloster Murbach im Elsaß (O.S.B., Haut-Rhin, dioec. Basel) verfasst und 801-876 auf der Reichenau (O.S.B., Baden-Württemberg, dioec. Konstanz) fortgesetzt. Der Codex aus Zürich bietet dann Fortsetzungen aus dem Kloster St. Gallen (O.S.B., Schweiz, dioec. Konstanz) für die Jahre 876-926, die teilweise aus den sog. Annales Weingartenses geschöpft sind. Die Handschrift von Monza bietet eine Bearbeitung der älteren alemannischen Annalen bis 881 mit eigenen Zusätzen und einer Fortsetzung bis 912. Diese Fassung lokaliserte R. Zingg (2013) in das Kloster Rheinau (O.S.B., Zürich/Schweiz, dioec. Konstanz). Inc.: 709. Hiemps dura. Drogo mortuus. Eng verwandt mit den alemannischen Annalen sind auch die Annales Guelferbytani, Annales Laubacenses, Annales Laureshamenses und Annales Nazariani.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Faksimile-Ausgaben

Ausgaben – Edd.

Übersetzungen – Transl.

Deutsch

Literatur zum Werk – Comm.

Erwähnungen in Werkartikeln

Letzte Änderung: 08.05.2020