Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Vita Ottonis episcopi Babenbergensis

(Leben Bischof Ottos von Bamberg)

Repertorium Fontium 4, 268

Autor Ebo monachus Montis S. Michaelis
Entstehungszeit 1151-1159
Berichtszeit 1102-1139
Gattung Hagiographie; Biographie
Region Mainfranken
Schlagwort Heiligenverehrung
Sprache Lateinisch

Beschreibung

(BHL 6395). Lebensbeschreibung des Bischofs Otto von Bamberg (1102-1139), verfasst zwischen 1151 und 1159, wohl unter Benutzung der Vita Ottonis ep. Bambergensis Wolfgers von Prüfening. Es sind nur Auszüge erhalten, vor allem in den Vitae s. Ottonis episcopi Babenbergensis recensiones II des Andreas Lang. Außerdem gibt es – neben der deutschen Übersetzung durch Konrad Bischoff von 1473 – eine Kurzfassung, die 1189 zur Vorbereitung von Ottos Kanonisation nach Rom geschickt wurde (BHL 6396), Inc.: Omne quod agimus per humilitatis custodiam munire debemus. Deren Handschriften sind unten aufgeführt. Eine andere Kurzfassung für liturgische Zwecke aus dem 15. Jh., Inc.: Otto ex provincia Alemannorum, ist herausgegeben von J. Petersohn, Das Breviarium Caminense der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts in der ehem. Preussischen Staatsbibliothek. Ms. theol. lat. 208 der Westdeutschen Bibliothek in Marburg (Forschungen zur pommerschen Geschichte, 3), Köln – Graz 1963, 79-89. Eine metrische Fassung in 284 Hexametern aus dem 15. Jh., Inc.: En favor Ottonis dicit mihi redde patronis, ist herausgegeben von A. Hofmeister, Eine metrische Bearbeitung von Ebos Vita Ottos von Bamberg. Ein Beitrag zur Geschichte seines Fortlebens in Pommern im späteren Mittelalter, Baltische Studien. Pommersche Jahrbücher für Landesgeschichte, Neue Folge 33/1 (1931) 23-45 (ZDBZDBdigital), 23-45 .

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Alte Übersetzungen – Vet. Transl.

Deutsch

Ausgaben – Edd.

Übersetzungen – Transl.

Deutsch

Englisch

Literatur zum Werk – Comm.

Erwähnungen in Werkartikeln

Letzte Änderung: 04.05.2020