Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

De triumphis Christi

(Über die Triumphe Christi)

Repertorium Fontium 4, 470

Autor Flodoardus canonicus Remensis
Entstehungszeit 900-966
Berichtszeit Weltchronik-939
Gattung Hagiographie; Dichtung; Panegyrik
Region Frankreich bis 1200
Schlagwort Heiligenverehrung; Inschrift
Sprache Lateinisch

Beschreibung

Epos über die Taten der Heiligen, beginnend mit Christus und den Aposteln, bis in die Gegenwart Flodoards; das Werk endet mit Papst Leo VII. (936-939). Es besteht aus drei Teilen: a) De triumphis Christi sanctorumque Palaestinae libri tres (2940 Verse); b) De triumphis Christi Antiochiae gestis libri duo (2490 Verse); c) De Christi triumphis apud Italiam libri XIV (14509 Verse). Der dritte Teil enthält auch Papst-Epitaphien, die der Verfasser auf einer Reise nach Rom 936/37 gesehen hat. Das Versmaß ist überwiegend der Hexameter, doch sind einzelne Abschnitte auch in anderen Metren geschrieben. Inc.: Lux immensa Deus mundum fulgore serenans; D. Schaller – E. Könsgen, Initia carminum Latinorum saeculo undecimo antiquiorum, Göttingen 1977, 9121.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Literatur zum Werk – Comm.

Comm. gen. zum Autor

Letzte Änderung: 10.09.2019