Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Malleus maleficarum

(Hexenhammer)

Repertorium Fontium 6, 256

Autor Institoris, Henricus
Entstehungszeit 1482-1486
Berichtszeit 1482-1486
Gattung Traktat
Region
Schlagwort Aberglaube; Häresie; Orden: Dominikaner; Inquisition; Hexen
Sprache Lateinisch

Beschreibung

Kompendium für den Inquisitor zum Umgang mit Hexen, denen damit auch Häresie unterstellt wurde. Das Werk zieht seine Berechtigung aus dem Breve Papst Innocenz' VIII. Summis desiderantes affectibus vom Jahr 1482. Es besteht aus drei Teilen und folgt in seiner Anordnung dem Directorium officii inquisitorum des Nicolaus Eymerici. Ob der Hexenhammer zusammen mit Jakob Sprenger verfasst wurde, ist strittig, jedenfalls kann nicht sicher festgestellt werden, welchen Teil jeder einzelne beigetragen hat. Eine kritische Edition steht noch aus. Bei der Auswahl der reichen Forschungsliteratur wurde das Gewicht auf narrative und quellenkundliche Aspekte gelegt. Inc.: Cum inter ruentis seculi calamitates.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Übersetzungen – Transl.

Deutsch

Englisch

Französisch

Italienisch

Spanisch

Literatur zum Werk – Comm.

Comm. gen. zum Autor

Erwähnungen in Autorartikeln

Erwähnungen in Werkartikeln

Letzte Änderung: 10.09.2019