Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Lex Romana Burgundionum

(Römisches Recht der Burgunder)

Repertorium Fontium 7, 231

Autor
Entstehungszeit um 480-523
Berichtszeit um 480-523
Gattung Rechtstexte (weltlich)
Region
Schlagwort Römisches Recht; Burgunder (Frühmittelalter)
Sprache Lateinisch

Beschreibung

Forschungstitel, auch Forma et expositio legum Romanarum, früher aufgrund eines Missverständnisses oft als Papianus bezeichnet. Juristischer Leitfaden für die Römer im Burgunderreich, vielleicht auf Geheiß des Königs Gundobad (um 480-516), nach H. Nehlsen auf Geheiß des Königs Sigismund (516-523) aufgezeichnet. Der schmale Text (ein Fünfzehntel der Lex Romana Visigothorum) war nicht offiziell sanktioniert. Quellen waren u.a. der Codex Theodosianus mit Novellen, Sentenzen des Paulus und die Institutionen des Gaius sowie Codex Euricianus, Codex Gregorianus und Codex Hermogenianus. Die Lex ist in fünf Handschriften überliefert, davon nur eine vollständig und eine weitere fast vollständig. Inc.: Donationem, quam pater de rebus propriis in filium filiamve conscripserit.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Literatur zum Werk – Comm.

Letzte Änderung: 21.12.2020