Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Reimchronik, Livländische

Repertorium Fontium 9, 477

Autor
Entstehungszeit 1290-1298
Berichtszeit um 1180-1290
Gattung Dichtung; Landeschronik; Ordenschronik
Region
Schlagwort Christianisierung; Deutscher Orden
Sprache Deutsch

Beschreibung

Deutschsprachige Reimchronik in 12 015 Versen, entstanden zwischen 1290 und 1298. Sie handelt von der Christianisierung Livlands vom Ende des 12. Jh. bis zum Jahr 1290. Als Verfasser des Werkes vermutet man einen Bruder des Deutschen Ordens. Dass es sich dabei um Ditleb von Alpeke aus der Deutschordenskomturei Reval (Tallinn, Estland) handeln soll, hat sich als Fiktion des 17. Jh. erwiesen. Das Werk stellt nicht nur die erste Deutschordenschronik, sondern auch die älteste deutschsprachige Dichtung Livlands dar. Inc.: Got, der himel und erden zû dem êrsten liez gewerden.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Übersetzungen – Transl.

Deutsch

Englisch

Estnisch

Italienisch

Lettisch

Literatur zum Werk – Comm.

Erwähnungen in Werkartikeln

Letzte Änderung: 02.12.2020