Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Versus de destructione Aquilegiae numquam restaurandae

(Verse über die Zerstörung Aquileias gegen den Wiederaufbau)

Repertorium Fontium 11, 329

Autor
Entstehungszeit um 760-800
Berichtszeit 452
Gattung Dichtung
Region Italien bis 1200
Schlagwort Hunnen
Sprache Lateinisch

Beschreibung

Gedicht in 23 sapphischen Strophen über die Zerstörung Aquileias (Friuli-Venezia Giulia) durch die Hunnen unter König Attila. Inc.: Ad flendos tuos, Aquilegia, cineres, D. Schaller – E. Könsgen, Initia carminum Latinorum saeculo undecimo antiquiorum, Göttingen 1977, 172. Das Gedicht wurde häufig dem Patriarchen Paulinus von Aquileia zugeschrieben und ist zusammen mit dessen Gedichten gedruckt worden. E. Dümmler hielt die Zuschreibung allerdings für zweifelhaft, D. Norberg bestritt sie ganz. In einer der beiden Handschriften ist es zusammen mit dem Carmen de Aquilegia numquam restauranda überliefert, das jünger ist und von den vorliegenden Versen abhängt.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Übersetzungen – Transl.

Englisch

Italienisch

Literatur zum Werk – Comm.

Erwähnungen in Werkartikeln

Letzte Änderung: 10.09.2019