Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Visio Godeschalci

(Vision des Godeschalk)

Repertorium Fontium 11, 371

Autor
Entstehungszeit 1190
Berichtszeit 1189
Gattung Visionsliteratur
Region Sachsen und Thüringen
Schlagwort Orden: Augustinerchorherren
Sprache Lateinisch

Beschreibung

Jenseitsvision eines holsteinischen Bauern namens Godeschalk über die Strafen der Sünder in der Unterwelt und die Freuden der Seligen in Erwartung des ewigen Lebens, offenbart im Jahr 1189. Sie wurde im folgenden Jahr zweimal schriftlich aufgezeichnet, zuerst ausführlicher durch einen Chorherrn des Stifts Neumünster (O.Can.S.Aug., Schleswig-Holstein, dioec. Oldenburg-Lübeck), der weitere Informationen zum Leben Godeschalks und zu zeitgenössischen Ereignissen hinzugefügt hat, a), sodann etwas später ein zweitesmal wesentlich kürzer durch den Pfarrer von Nortorf (Schleswig-Holstein), b). Inc.: Licet ad signandam visionem (a)

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Übersetzungen – Transl.

Deutsch

Literatur zum Werk – Comm.

Erwähnungen in Autorartikeln

Letzte Änderung: 10.09.2019