Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Vita s. Galli

(Leben des hl. Gallus)

Repertorium Fontium 11, 446

Autor Wettinus monachus Augiensis
Entstehungszeit 816-824
Berichtszeit um 550-800
Gattung Hagiographie; Mirakelbericht; Biographie
Region Alemannien
Schlagwort Orden: Benediktiner; Heiligenverehrung
Sprache Lateinisch

Beschreibung

(BHL 3246). Lebensbeschreibung des Einsiedlers Gallus im 7. Jh., dem später das Kloster St. Gallen (O.S.B., Schweiz, dioec. Konstanz) geweiht wurde. Wetti hat seine Vita nach 816 dem Abt Gozbert von St. Gallen gewidmet und in zwei Bücher eingeteilt: Das erste behandelt das Leben des Heiligen, das zweite die Wunder an seinem Grab bis zum Ende des 8. Jh. Der Text folgt weitgehend einer älteren Vita vom Ende des 7. Jh. und wurde wenig später noch einmal von Walafrid Strabo neu gefasst. Inc.: Cum mundus per inania vertatur volitando (metrischer Prolog), Fuit vir nobilitate pollens (Text).

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Übersetzungen – Transl.

Deutsch

Literatur zum Werk – Comm.

Erwähnungen in Werkartikeln

Letzte Änderung: 01.07.2020