Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Vita s. Godehardi

(Leben des hl. Godehard)

Repertorium Fontium 11, 490

Autor Wolfherus
Entstehungszeit um 1038; 1054-1061
Berichtszeit 960-1061
Gattung Hagiographie; Mirakelbericht; Biographie
Region Sachsen und Thüringen
Schlagwort Heiligenverehrung
Sprache Lateinisch

Beschreibung

Lebensbeschreibung des hl. Godehard / Gotthard, geb. um 960, seit 996 Abt von Niederaltaich (O.S.B., Bayern, dioec. Passau), 1022 zum Bischof von Hildesheim (Niedersachsen) ernannt, † 1038, kanonisiert 1131. Es gibt zwei Fassungen: Die Vita prior (BHL 3581), a), ist bald nach 1035 oder eher nach 1038, also bald nach Godehards Tod, verfasst. Die Vita posterior (BHL 3582), b), ist zwischen 1054 und 1061 geschrieben; später wurden ihr noch einige Wunderberichte hinzugefügt. Bis ins 19. Jh. war lediglich die Vita posterior bekannt, da die Vita prior nur in einer einzigen Handschrift überliefert ist. Inc.: Domno suo ac praeceptori diserto (Vita prior), Summae reverentiae decore venerando domino meo et magistro Albwino (Vita posterior).

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Übersetzungen – Transl.

Deutsch

Literatur zum Werk – Comm.

Erwähnungen in Werkartikeln

Letzte Änderung: 13.02.2020