Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Vita Friderici episcopi Leodiensis

(Leben des Bischofs Friedrich von Lüttich)

Repertorium Fontium –, –

Autor Nizo Leodiensis
Entstehungszeit 1139-1145
Berichtszeit 1119-1121
Gattung Hagiographie; Mirakelbericht; Biographie
Region Niederlothringen
Schlagwort Heiligenverehrung; Investiturstreit
Sprache Lateinisch

Beschreibung

(BHL 3151). Beschreibung der kurzen Amtszeit des Lütticher Bischofs Friedrich von Namur, der 1119 als Kandidat der gregorianischen Partei zum Bischof gewählt wurde und schon 1121 Mai 27 starb, sowie der Wunder an seinem Grab. Die Vita ist zwischen 1139 und 1145 verfasst und versucht, den Bischof als Märtyrer im Kampf gegen die kaiserliche Partei darzustellen. Das Werk ist anonym überliefert, kann aber aufgrund der Erwähnung im De ineptiis cuiusdam idiotae libellus des Reiner von St. Laurentius († nach 1182) Nizo zugewiesen werden. Eine handschriftliche Überlieferung existiert nicht mehr. Es gibt auch eine etwa gleichzeitig verfasste metrische Vita Friedrichs, ihr Verhältnis zur Prosavita ist unklar. Inc.: Omnibus sanctae catholicae ecclesiae filiis (Prolog), Antistite Leodiensium Oberto universae carnis viam ingresso (Text).

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Literatur zum Werk – Comm.

Letzte Änderung: 10.09.2019