Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Miracula s. Gorgonii

(Wunder des hl. Gorgonius)

Repertorium Fontium –, –

Autor sanctus Gorgonius
Entstehungszeit 967-974
Berichtszeit 765-974
Gattung Hagiographie; Mirakelbericht
Region Oberlothringen
Schlagwort Orden: Benediktiner; Heiligenverehrung
Sprache Lateinisch

Beschreibung

(BHL 3621). Editionstitel. Bericht über die Wunder des hl. Gorgonius, des Schutzheiligen des Klosters Gorze (O.S.B., Moselle, dioec. Metz), beginnend mit der Translation dorthin 765 durch den Klostergründer Bischof Chrodegang von Metz und bis ins 10. Jh. reichend. Goullet – Parisse – Wagner (2010) sehen die Miracula im Zusammenhang mit dem Sermo de sancto Gorgonio nach 982 unter Immo, Abt des Klosters Gorze (982 - um 1015) verfasst, Jacobsen (2010) 78-86 hält mit guten Gründen Johannes von Gorze († 974) für den Autor. Der Text ist durch Abschriften einer verlorenen Handschrift aus Reims (Hs. Brüssel) und drei mittelalterliche Handschriften überliefert, er liegt in drei verschiedenen Fassungen vor: einer Vorstufe in der Hs. Verdun, der Vollfassung nach der verlorenen Hs. aus Reims und einer Umarbeitung in der Hs. Wien, die die Bezüge auf die Gorzer Gemeinschaft durch neutrale Formulierungen ersetzt. Inc.: Descripturus miracula patroni nostri beati Gorgonii (Prolog), Aggrediar ergo tandem cum Dei adiutorio (Text).

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Übersetzungen – Transl.

Deutsch

Französisch

Literatur zum Werk – Comm.

Literatur zum Autor – Comm. gen.

Letzte Änderung: 13.05.2020