Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Tabulae fundatorum et benefactorum monasterii Olivensis

(Tafeln über die Gründer und Wohltäter des Klosters Oliva)

Repertorium Fontium 4, 489

Autor
Entstehungszeit
Berichtszeit 1186-1467
Gattung Dynastengeschichte; Dichtung
Region Deutschordensland Preußen
Schlagwort Orden: Zisterzienser; Inschrift
Sprache Lateinisch

Beschreibung

Drei Schrifttafeln zur Geschichte des Klosters Oliva (Oliwa, O.Cist., Woiw. Pommern): 1. Eine Geschichte der Herzöge von Pommerellen von der Klostergründung 1186 bis zum Jahr 1294, Inc.: Docente nos Seneca didicimus. Sie stützt sich auf die Chronica Olivensis und enthält auch zwei Epitaphien auf Herzog Svantopolk I. († 1266) in 16 bzw. 30 endreimenden Hexametern, Inc.: Dux Swantopolcus persolvit debita mortis bzw. Sexaginta sex annis et mille ducentis. 2. Eine Fortsetzung dazu bis zum Jahr 1467, Inc.: Primislius dux regni Poloniae in Gdantzig veniens. Nach Hirsch sind beide Tafeln erst im 16. Jh. geschrieben, nach Kętrzyński bereits bald nach 1467. 3. Eine dritte Tafel bietet eine Grabschrift für die in Oliva beigesetzten Herzöge in 13 endreimenden Hexametern, Inc.: Hi tenuere tuum quondam, Pomerane, ducatum. Zur Überlieferung siehe den Eintrag Fontes Olivenses.

Ausgaben – Edd.

Literatur zum Werk – Comm.

Erwähnungen in Werkartikeln

Letzte Änderung: 10.09.2019