Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Hilfe

Das Repertorium „Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters“ bietet zwei Recherchetypen an:

Alphabetische Listen (Quellen / Thesauri)

Alle Listen haben eine Filterfunktion. Sucht man einen bestimmten Eintrag, so kann man durch Eintippen des Begriffs in den Suchschlitz den Eintrag auch in längeren Listen rasch auffinden. Außerdem kann man die Sortierung der Listen durch Anklicken der entsprechenden Kopfleiste ändern, beispielsweise nach der Zahl der Treffer statt nach dem Alphabet. Durch wiederholtes Anklicken kann man zwischen aufsteigender und absteigender Sortierung wählen. Hält man beim Anklicken die Umschalttaste gedrückt, wird die schon getroffene Spaltenwahl nicht ersetzt, sondern ergänzt, so dass man nach mehreren Spalten zugleich sortieren kann.

Quellen

Autoren: Die Namen der Autoren (Stand 2019: ca. 1400) werden sowohl lateinisch entsprechend der Form des „Repertorium Fontium Historiae Medii Aevi“ als auch in einer geläufigen deutschen Namensform aufgeführt (z. B. Otto episcopus Frisingensis = Otto von Freising).

Werke: Die Titel der Werke (Stand 2019: ca. 5500) werden in der vom „Repertorium Fontium“ eingeführten Form aufgelistet. Alle lateinischen Titel sind durch deutsche Übersetzungen ergänzt. Aufgenommen sind außerdem Nebentitel, unter denen ein Werk sonst noch bekannt ist. Wenn man in Handschriften, älteren Editionen oder in der Literatur auf ein Werk stößt, dessen Titel von der Standardform des Repertorium Fontium abweicht, kann das Werk somit trotzdem leicht aufgefunden werden.

Thesauri

Schlagwörter: Hier sind die Texte inhaltlich erschlossen.

Orte: Hier öffnet sich ein Untermenü.

Personen: Alle in den „Geschichtsquellen“ erwähnten Personennamen sind gekennzeichnet und über die alphabetische Liste zugänglich. Die Namensform ist die Normansetzung der Gemeinsamen Normdatei (GND). Durch die Filterfunktion kann man auch gezielt nach einer ID der GND suchen. Hervorgehoben sind die Personen, die in den „Geschichtsquellen“ zugleich als Autoren geführt werden.

Heilige: Hier sind alle hagiographischen Werke zu einem bestimmten Heiligen suchbar. Die „Geschichtsquellen“ enthalten entsprechend dem Bearbeitungsstand des „Repertorium Fontium Historiae Medii Aevi“ vorwiegend die von namentlich bekannten Autoren verfassten Texte. Die anonym überlieferten Werke fehlen bislang zum Großteil, werden aber sukzessive eingearbeitet. Die anonymen Werke sind dem jeweiligen Heiligen zugeordnet, der in der Autorenliste als „sanctus“ bzw. „sancta“ gekennzeichnet ist. So enthält z. B. der Autoreneintrag „sancta Elisabetha comitissa Thuringiae“ alle anonymen Texte zur hl. Elisabeth von Thüringen, während die Elisabeth-Viten des Caesarius von Heisterbach und des Dietrich von Apolda unter ihrem jeweiligen Autor aufgeführt sind. In der Heiligenliste sind sie alle gemeinsam verzeichnet.

Überlieferung: Hier öffnet sich ein Untermenü.

Incipit: Zu den meisten Werken wird der Textanfang verzeichnet, wichtig vor allem für die Unterscheidung von Werken mit ähnlichem Titel und / oder Inhalt. Es gibt allerdings Artikel in den „Geschichtsquellen“, bei denen das nicht sinnvoll ist, z. B. Sammlungen von Briefen und Gedichten, bloß fragmentarisch erhaltene Texte oder verstreute Notizen, die erst in den Editionen zu einer Einheit zusammengeführt worden sind. Solche Werke haben keinen echten Anfang und bleiben deshalb ohne Incipitangabe.

Erweiterte Suche in den Werken

Kategorien

Den Werken (nicht den Autoren) sind jeweils sechs verschiedene Kategorien zugeordnet: Entstehungszeit, Berichtszeit, Gattung, Region, Schlagwort und Sprache.

Suchvorgang

In der erweiterten Suche kann man die Gesamtzahl der Werke nach diesen Kategorien filtern, außerdem nach (Quellen-)Orten und Personen. Die verschiedenen Felder sind beliebig miteinander kombinierbar, auch kann man innerhalb einer Kategorie mehrere Suchbegriffe auswählen, z. B. die Regionen „Italien bis 1200“ gemeinsam mit „Italien ab 1200“, um das gesamte Mittelalter abzudecken, oder alle Ortseinträge zu „Köln“, um neben Stadt und Bistum auch sämtliche dortigen Klöster und Stifte zu erfassen.

Hat man in einer Kategorie eine Auswahl getroffen, so ist in den anderen Kategorien die weitere Auswahl auf diejenigen Einträge beschränkt, die auch tatsächlich Treffer liefern. Hat man z. B. die Sprache „Hebräisch“ ausgewählt, dann werden in den entsprechenden Auswahlfeldern nur noch diejenigen Regionen und Orte aufgelistet, in denen hebräische Texte entstanden sind; hat man als Gattung „Liturgische Texte“ ausgewählt, dann wird in der Kategorie „Sprache“ nur noch Lateinisch zur Auswahl angeboten, da die „Geschichtsquellen“ keine liturgischen Texte in anderen Sprachen enthalten. Dies hilft, vergebliche Suchanfragen (d. h. Anfragen ohne mögliche Treffer) von vornherein auszuschließen.

Sobald in einer der Suchkategorien eine Auswahl getroffen wurde, werden die Treffer (d. h. die einschlägigen Werktitel) unterhalb der Suchmaske angezeigt; bei jeder Auswahl in einer anderen Kategorie wird diese Trefferliste weiter eingeschränkt. So hat man immer einen Überblick über die Treffermenge und kann die Auswahl modifizieren, falls es zu viele oder zu wenige Treffer sind.

Die Suche kann durch Anklicken des Suchknopfs oder durch Drücken der Eingabetaste (Return) gestartet werden. Innerhalb der einzelnen Kategorien muss die Auswahl durch Anklicken des entsprechenden Knopfs am Kopf der Seite bestätigt werden, um einen Suchvorgang zu starten oder innerhalb einer laufenden Suche die Ergebnisse weiter einzuschränken.