Rechtfertigungsschreiben der Stadt Köln
Repertorium Fontium 9, 448
| Autor | |
|---|---|
| Entstehungszeit | 1431 |
| Berichtszeit | 1421 |
| Gattung | Brief |
| Region | Niederrhein |
| Schlagwort | Stadtgeschichte; Juden |
| Sprache | Deutsch |
Beschreibung
Brief an König Sigismund von 1431 August 28. Darin rechtfertigt sich der Rat der Stadt Köln (Nordrhein-Westfalen) für die Ausweisung der Juden im Jahr 1424. Inc.: Dem allerdurchluchtigsten hochgebornsten fursten und herren, hern Sigmund, römschen Cuninge.
Handschriften – Mss.
Ausgaben – Edd.
C. Brisch, Geschichte der Juden in Cöln und Umgebung aus ältester Zeit bis auf die Gegenwart, 2, Cöln 1882, 47-50 (https://nbn-resolving.org) sprachlich modernisiertA.-D. von den Brincken, Das Rechtfertigungsschreiben der Stadt Köln wegen Ausweisung der Juden im Jahre 1424. Zur Motivierung spätmittelalterlicher Judenvertreibungen in West- und Mitteleuropa, in: Köln, das Reich und Europa (Mitteilungen aus dem Stadtarchiv von Köln, 60), Köln 1971, 305-339 hier 314-317; dazuH. Thomas, Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 28 (1972) 638-639 (ZDB – ZSdigital) , die dort angekündigte ausführlichere Auseinandersetzung ist anscheinend nie erschienenA.-D. von den Brincken, Die Vertreibung der Juden aus Köln 1424: Die Stadt rechtfertigt sich vor dem König, 28. August 1431, in: Quellen zur Geschichte der Stadt Köln. 2: Spätes Mittelalter und Frühe Neuzeit (1396-1794), hg. von J. Deeters – J. Helmrath, Köln 1996, 69-74
Literatur zum Werk – Comm.
W. Herborn – C. Dietmar, Köln im Spätmittelalter. 1288-1512/13 (Geschichte der Stadt Köln, 4), Köln 2019, 364-367
- Zitiervorschlag:
- https://www.geschichtsquellen.de/werk/4108 (Bearbeitungsstand: 11.05.2026)