Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Visio Caroli III

(Vision Karls III.)

Repertorium Fontium 11, 370

Autor
Entstehungszeit 887-900
Berichtszeit
Gattung Visionsliteratur
Region Frankenreich
Schlagwort Karolinger
Sprache Lateinisch

Beschreibung

Die angebliche Vision wird einem Kleriker aus der Reimser Diözese zur Zeit des Erzbischofs Fulko von Reims zugeschrieben, doch wird auch ihre Entstehung in der Provence erwogen (H. Löwe). Sie empfiehlt den Enkel Kaiser Ludwigs II., Ludwig den Blinden, für die Nachfolge im Gesamtreich und im Kaisertum. Das Werk wird in die Zeit von 887/88 (Poupardin), 890 (Löwe), 900 (Levison) oder 901-905 (Isaïa) gesetzt. Es ist separat überliefert, aber auch in Geschichtswerke eingegangen, wie in Wilhelm von Malmesbury: Gesta Anglorum regum, Hariulf von St. Riquier: Chronicon Centulense, Vinzenz von Beauvais u.a.). Inc.: Ego Carolus gratuito Dei dono rex Germanorum.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Übersetzungen – Transl.

Englisch

Literatur zum Werk – Comm.

Letzte Änderung: 10.09.2019