BAdW

Geschichts­quellen des deutschen Mittelalters

Vitae s. Willibrordi

(Leben des hl. Willibrord)

Repertorium Fontium 11, 166

Autor Thiofridus Epternacensis
Entstehungszeit 1103-1104
Berichtszeit 658-1031
Gattung Hagiographie; Mirakelbericht; Biographie; Dichtung
Region Oberlothringen
Schlagwort Orden: Benediktiner; Heiligenverehrung; Wunder
Sprache Lateinisch

Beschreibung

(BHL 8940 und 8941). Zwei Viten Willibrords, des ersten Abtes von Echternach, die erste in Prosa, a), die zweite metrisch, b), beide verfasst um 1103/04. Der Autor folgt seiner Quelle, der Vita sancti Willibrordi Traiectensis episcopi Alkuins, fast in allem und schmückt lediglich die Erzählung aus. Inc.: Universitatis opifex et genitor (a), Non salit ingenii mihi proflua vena profundi (b, Prolog), Incipit heroicis Wilbrordi vita camenis (b, Text).

Darüber hinaus sind Miracula s. Willibrordi Epternacensia (BHL 8943) überliefert, die bis zum Jahr 1031 reichen, inhaltlich weitgehend mit der Prosavita übereinstimmen und vermutlich ebenfalls Thiofrid zuzuschreiben sind (c). Inc.: In lichinis dependentibus ante viri Dei Willibrordi sepulcrum.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Übersetzungen – Transl.

Deutsch

Literatur zum Werk – Comm.

Literatur zum Autor – Comm. gen.

Erwähnungen in Werkartikeln

Zitiervorschlag:
https://www.geschichtsquellen.de/werk/4534 (Bearbeitungsstand: 30.03.2026)

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