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Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

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Collectio duodecim partium

(Sammlung in zwölf Teilen)

Repertorium Fontium –, –

Autor
Entstehungszeit 957-1039
Berichtszeit
Gattung Kirchenrecht
Region Bayern bis 1200
Schlagwort Kanonisches Recht
Sprache Lateinisch

Beschreibung

Systematische Kanonessammlung in zwölf Büchern mit insgesamt fast 3000 Kapiteln, entstanden sicher in Süddeutschland, wahrscheinlich in Freising (Bayern). Es liegen zwei Fassungen vor, von denen die kürzere (2CDP) vermutlich vor der längeren (1CDP) verfasst ist. Begonnen wurde die Sammlung wohl noch unter Bischof Abraham (957-993), weitergeführt unter Bischof Gottschalk (993-1003), abgeschlossen unter Bischof Egilbert (1003-1039). Zu den Hauptvorlagen zählen die Libri duo de synodalibus causis et disciplinis ecclesiasticis des Regino von Prüm und die Collectio canonum Anselmo dedicata. Mit den Decretorum libri XX Burchards von Worms bestehen starke Übereinstimmungen, doch ist nicht klar, ob diese auf einer gemeinsamen Vorlage beruhen (J. Müller) oder auf direkter Benutzung des Dekrets durch die Verfasser der Collectio (H. Hoffmann/R. Pokorny, G. Austin). Der Text ist, einschließlich Exzerpten und Fragmenten, in 13 Handschriften überliefert; zum größten Teil ist er unediert.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Literatur zum Werk – Comm.

Zitiervorschlag:
https://www.geschichtsquellen.de/werk/4850 (Bearbeitungsstand: 24.04.2024)

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