BAdW

Geschichts­quellen des deutschen Mittelalters

Vita s. Wichmanni de Arnstein

(Leben des hl. Wichmann von Arnstein)

Repertorium Fontium –, –

Autor
Entstehungszeit 1246-1311
Berichtszeit um 1190-1311
Gattung Hagiographie; Mirakelbericht; Brief
Region Brandenburg
Schlagwort Heiligenverehrung; Orden: Dominikaner; Wunder
Sprache Lateinisch

Beschreibung

(BHL 8869). Eigentlich Quedam devota de sancto fratre Wichmanno. Keine wirkliche Lebensbeschreibung Wichmanns, sondern eine Zusammenstellung von Wundern zu Lebzeiten und nach seinem Tod bis 1311, ergänzt um die Texte von 6 Briefen. Wichmann stammte aus der Familie der Grafen von Arnstein und wurde noch als Kind 1194 dem Prämonstratenserstift Unser Lieben Frauen in Magdeburg (O. Praem., Sachsen-Anhalt, dioec. Magdeburg) als Oblate übergeben. Dort war er seit 1207 Kanoniker, seit 1210 Propst. 1233 trat er in den Dominikanerorden ein und war seit 1246 erster Prior des neu gegründeten Konvents in Neuruppin (O.P., Brandenburg, dioec. Havelberg). † 1270 November 2. Vom letzten Wunder berichtet der Autor als Augenzeuge; er war also wohl ein Neuruppiner Dominikaner Anfang 14. Jh., der anscheinend aber älteres, teilweise vielleicht sogar autobiographisches Material verwendet hat. Inc.: Venerabilis dominus Wichmannus de Aernsteyn in Magdeburch apud beatam virginem prepositus.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Alte Übersetzungen – Vet. Transl.

Deutsch

Ausgaben – Edd.

Übersetzungen – Transl.

Deutsch

Literatur zum Werk – Comm.

Zitiervorschlag:
https://www.geschichtsquellen.de/werk/5976 (Bearbeitungsstand: 20.04.2026)

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