Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Heymericus de Campo

(Heimeric van de Velde)

GND 118818775 – Dt. Biographie DNB WikipediaNeu

Leben – Vita

Geboren 1395 in Zon (Noordbrabant, Niederlande). Priester in der Diözese Lüttich (Liège/Luik, Belgique), 1415 Magister artium an der Universität Paris, 1428 Magister theologiae an der Universität Köln, 1432 Dezember bis 1435 Februar Vertreter der Kölner Universität beim Konzil zu Basel als Anhänger des Konziliarismus, 1435 Professor und Rektor der Universität Löwen (Leuven/Louvain, Flämisch-Brabant, Belgien), † 1460 August 11. Unedierte Werke und Werklisten in Comm. gen. Kałuża (1970, 1973) und Burie (1977) 222-236 (mit Handschriften, noch unvollständig). Auf dem Konzil war er mit der Behandlung der Offenbarungen der hl. Brigitta von Schweden befasst; seine Beiträge hierzu siehe bei Comm. gen. Burie (1977) 232-233 und Kałuża (1969). Umfangreiche Beschreibungen von Handschriften in R. Imbach – P. Ladner, Heymericus de Campo. Opera selecta (Spicilegium Friburgense, 39), Freiburg/Schweiz 2001, 13-22, darunter die Heimeric-Sammlung in Bernkastel-Kues, Bibliothek des St. Nikolaus-Hospitals, 106 aus dem Besitz des Nikolaus von Kues mit dessen handschriftlichen Bemerkungen; zur Sammlung in Bernkastel-Kues, Bibliothek des St. Nikolaus-Hospitals, 24 siehe Comm. gen. Reinhardt (1995).

Werke

Allgemeine Literatur – Comm. gen.

Letzte Änderung: 10.09.2019