Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Imago mundi

(Bild der Welt)

Repertorium Fontium 5, 556

Autor Honorius Augustodunensis
Entstehungszeit 1110; 1139; 1156-1346
Berichtszeit
Gattung Traktat; Weltchronik; Chronologie
Region Bayern bis 1200
Schlagwort Kosmologie; Zeitrechnung; Naturkunde
Sprache Lateinisch

Beschreibung

Auch De dispositione orbis, in drei Büchern: über das Universum und die geschaffene Welt, die Zeit und ihre Messung, den Menschen in der Geschichte. Das Werk ist nach manchen Handschriften von einem gewissen "Christianus" angeregt und ihm gewidmet, in englischen Handschriften einem "Henricus". Verfasst möglicherweise 1110 im Kloster Lambach (O.S.B., Oberösterreich, dioec. Passau), eine letzte Bearbeitung fand 1139 statt. Folgende Fortsetzungen liegen vor: a) Stirensis 1156-1346 und b) Weingartensis bis 1208. Das Werk ist Honorius zugeschrieben in den Annales Palidenses und eingegangen in die Otia imperialia des Gervasius von Tilbury. Mit über 300 erhaltenen Handschriften ist es eines der erfolgreichsten Geschichtswerke des Mittelalters.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Alte Übersetzungen – Vet. Transl.

Italienisch

Spanisch

Ausgaben – Edd.

Literatur zum Werk – Comm.

Comm. gen. zum Autor

Erwähnungen in Werkartikeln

Letzte Änderung: 08.06.2020