Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Annales Sangallenses maiores

(Größere Jahrbücher von St. Gallen)

Repertorium Fontium 2, 332

Autor
Entstehungszeit 955-1056
Berichtszeit 709-1056
Gattung Dichtung; Annalen
Region Alemannien
Schlagwort Orden: Benediktiner
Sprache Lateinisch

Beschreibung

Nach der Editio princeps aufgrund falscher Zuschreibung an den Mönch Hermann von St. Gallen früher auch Annales Hepidanni genannt. Annalen aus Kloster St. Gallen (O.S.B., Schweiz, dioec. Konstanz) für die Jahre 709-1056, im älteren Teil (bis 918) auf Grundlage der Annales Alamannici, dann selbständig weitergeführt. Bis zum Jahr 955 in einem Zug geschrieben und dann (mit einzelnen Lücken) von vielen verschiedenen Händen fortlaufend weitergeführt, u.a. von Ekkehard IV. Dabei wurden die Jahresberichte teilweise in Hexametern verfasst. Die Jahreszahlen sind bis 1080 vorausgeschrieben, aber dann nicht mehr mit Nachrichten gefüllt worden. Die jüngere Handschrift fügt eine Notiz über eine Reliquientranslation von Damaskus nach St. Gallen durch Graf Rudolf von Pfullendorf im Jahr 1180 hinzu. Inc.: 709. Hiems dura. Cotefredus dux mortuus est.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Übersetzungen – Transl.

Deutsch

Literatur zum Werk – Comm.

Letzte Änderung: 13.07.2020