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Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

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Tractatus de investitura episcoporum

(Abhandlung über die Investitur der Bischöfe)

Repertorium Fontium 11, 217

Autor
Entstehungszeit 1109
Berichtszeit 1109
Gattung Traktat
Region
Schlagwort Amtseinsetzung/Amtsabsetzung; Investiturstreit; Bischofswahl/Bischofseinsetzung
Sprache Lateinisch

Beschreibung

Memorandum zur Laieninvestitur, verfasst im Jahr 1109, möglicherweise auf Anfrage König Heinrichs V. Der Traktat bereitete die Einigung zwischen Heinrich V. und Papst Paschalis II. von 1111 vor. Das Werk begrüßt die Bischofsinvestitur durch den König unter Berücksichtigung der Trennung von Temporalia und Spiritualia und stützt sich bei der kirchenrechtlichen Argumentation auf die sog. Ravennater Fälschungen (die "falschen Investiturprivilegien"). Argumentation und Quellenbenutzung berührt sich so stark mit den Werken des Sigebert von Gembloux, dass er als Autor vorgeschlagen wurde. Dagegen hat M. Tischler (2006) Argumente vorgelegt, die den Traktat nach Bamberg lokalisieren und Ekkehard von Aura als Autor möglich erscheinen lassen. Inc.: Leo Constantini filius imperavit annis quinque in regno Grecorum et Romanorum.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Übersetzungen – Transl.

Deutsch

Literatur zum Werk – Comm.

Erwähnungen in Autorartikeln

Zitiervorschlag:
https://www.geschichtsquellen.de/werk/4548 (Bearbeitungsstand: 29.04.2024)

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