Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Miracula s. Walburgae

(Wunder der hl. Walburga)

Repertorium Fontium 11, 490

Autor Wolfhardus monachus Haserensis
Entstehungszeit 894-899
Berichtszeit 893-899
Gattung Mirakelbericht
Region Frankenreich
Schlagwort Orden: Benediktiner; Heiligenverehrung
Sprache Lateinisch

Beschreibung

(BHL 8765). In der Überlieferung auch Liber miraculorum sanctae Walpurgae virginis. Die Reliquien der hl. Walburga, Äbtissin von Heidenheim (Baden-Württemberg) († 779) wurden 893 in das Frauenkloster Monheim (O.S.B., Bayern, dioec. Eichstätt) transferiert. Die dort geschehenen Wunder hat der Verfasser für Bischof Erchanbald von Eichstätt zwischen 894 und 899 in vier Büchern beschrieben. Der Text wurde teilweise auch in das Große österreichische Legendar aufgenommen (siehe Legendarium Austriacum, Magnum). Inc.: Domino beatissimo Deoque vere dignissimo Erchanboldo pontifici (Prolog), Igitur postquam felix gens Anglorum (Text).

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Literatur zum Werk – Comm.

Comm. gen. zum Autor

Letzte Änderung: 11.02.2020