Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Vita et miracula s. Maximiliani

(Leben und Wunder des hl. Maximilian)

Repertorium Fontium –, –

Autor sanctus Maximilianus
Entstehungszeit 1289-1300
Berichtszeit 250-289; 1265-1289
Gattung Hagiographie; Biographie
Region Bayern ab 1200
Schlagwort Heiligenverehrung
Sprache Lateinisch

Beschreibung

(BHL 5811-5812). Lebensbeschreibung des hl. Maximilian, verfasst bald nach der Erhebung seiner Gebeine im Dom von Passau (Bayern) 1289. Die Darstellung von Leben und Martyrium ist völlig fiktiv, es werden aber auch aktuelle Wunder berichtet, u.a. bei einem militärischen Überfall auf die Stadt Passau 1266. Der Schlussteil über die Geschichte des angeblichen Erzbistums Lorch (Oberösterreich) ist vollständig aus der Descriptio gentium et diversarum nationum Europe des Albert Beheim entnommen. Neumüller (1964) schlug ihn als möglichen Autor vor, dagegen jedoch Stelzer (1999) und Englberger (2007). Es gibt verschiedene spätere Kurzfassungen, einige davon auf Deutsch, unter anderem in der sog. Elsässischen Legenda Aurea (siehe Legenda Aurea, Elsässische). Inc.: Si christiana religio devota celebritate veneratur, in manchen Überlieferungen Christiana religio.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Literatur zum Werk – Comm.

Literatur zum Autor – Comm. gen.

Erwähnungen in Werkartikeln

Letzte Änderung: 14.05.2021