Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Petrus de Monte

(Pietro del Monte)

GND 118583611 – Dt. Biographie DNB

Leben – Vita

Geboren in Venedig zwischen 1400 und 1404. Protonotar und apostolischer Legat, 1442 Bischofelekt, 1445 Bischof von Brescia (Lombardia), seit 1454 an der päpstlichen Kurie, † 1457 Januar 12. Als rigoroser Papalist wurde er von Papst Eugen IV. nach England und als Legatus a latere 1442-1445 nach Frankreich geschickt, um den französischen König und den Klerus von der Pragmatischen Sanktion von Bourges (1438) abzubringen. Zum handschriftlichen Nachlass, der vermutlich durch die Hände des Testamentsvollstreckers Kardinal Piero Barbo (Papst Paul II.) ging, siehe Comm. gen. Haller (1941) 108∗-110∗. Dokumente v. a. zu seinem Wirken in England in J. Haller, Piero da Monte. Ein Gelehrter und päpstlicher Beamter des 15. Jahrhunderts (Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom, 19), Roma 1941, 186-280. Zu den ekklesiologischen Handschriften in der Biblioteca Apostolica Vaticana siehe Comm. gen. Izbicki (1990).

Werke

Allgemeine Literatur – Comm. gen.

Erwähnungen

Letzte Änderung: 14.10.2020