Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Haito

(Heito)

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Leben – Vita

Auch Hatto oder Hetto. Geb. 762/63, als Fünfjähriger ins Kloster Reichenau (O.S.B., Baden-Württemberg, dioec. Konstanz) eingetreten, später dort Leiter der Schule. 802/05 Bischof von Basel, seit 806 zugleich Abt der Reichenau. Beide Ämter legte er 823 nieder. † 836 März 17 als Mönch der Reichenau. Verloren ist ein Bericht über seine Reise nach Konstantinopel 811 unter dem Titel Odoporicus. Am sog. St. Galler Klosterplan hat er vermutlich mitgewirkt. Früher wurden ihm auch die sog. Statuta Murbacensia zugeschrieben, doch handelt es sich dabei um Beschlüsse der Synode in Aachen 816.

Werke

Allgemeine Literatur – Comm. gen.

Erwähnungen in Artikeln zu anderen Autoren

Erwähnungen in Werkartikeln

Letzte Änderung: 10.09.2019