Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Defensor Pacis

(Verteidiger des Friedens)

Repertorium Fontium 7, 470

Autor Marsilius Mainardinus de Padua
Entstehungszeit 1320-1324
Berichtszeit 1320-1324
Gattung Traktat; Staatsschrift/Fürstenspiegel
Region Bayern ab 1200
Schlagwort Papst/Kaiser
Sprache Lateinisch

Beschreibung

Bedeutendes Werk zur politischen Theorie, hauptsächlich über das Verhältnis zwischen weltlicher und geistlicher Gewalt, abgeschlossen 1324 Juni 24. Früher glaubte man teilweise, das Werk sei zusammen mit Johannes von Jandun verfasst, doch wird es inzwischen Marsilius als alleinigem Autor zugeschrieben. 1327 wurde Marsilius wegen seiner Äußerungen gegen die päpstliche Amtsgewalt von Papst Johannes XXII. als Häretiker verurteilt. Die Überlieferung, bestehend aus 27 Handschriften des 14. und 15. Jh., teilt sich in eine französisch-englische und eine deutsche Gruppe. Die Abweichungen zwischen beiden gehen vermutlich auf verschiedene Bearbeitungsstadien im Autograph zurück. Das Interesse der modernen historischen Forschung gilt vornehmlich der geistesgeschichtlichen Einordnung des Werks, im Rahmen der vorliegenden Quellenkunde ist aber lediglich die Literatur zu quellenkritischen Aspekten berücksichtigt. Inc.: Omni quippe regno desiderabilis debet esse tranquillitas.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Alte Übersetzungen – Vet. Transl.

Italienisch

Ausgaben – Edd.

Übersetzungen – Transl.

Deutsch

Englisch

Französisch

Italienisch

Portugiesisch

Spanisch

Literatur zum Werk – Comm.

Comm. gen. zum Autor

Erwähnungen in Autorartikeln

Erwähnungen in Werkartikeln

Letzte Änderung: 10.09.2019