Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Epistolae

(Briefe)

Repertorium Fontium 5, 489

Autor Hildegardis abbatissa Montis S. Ruperti
Entstehungszeit 1136-1179
Berichtszeit 1136-1179
Gattung Brief
Region Rheinfranken
Schlagwort Orden: Benediktiner; Autorinnen
Sprache Lateinisch

Beschreibung

Die Briefe der Hildegard und die an sie gerichteten Anfragen (gegen 300 Stücke) sind in Briefkorpora verschiedenen Umfangs und Bestandes bei geringer systematischer Ordnung schon zu Lebzeiten (seit Beginn der 1150er Jahre) zusammengestellt und von Rupertsberg aus verbreitet worden. Dabei lassen sich verschiedene Stadien feststellen: Während die Stuttgarter Hs. die Fassung der Originale wiedergibt, zeigen Wien 881 und Berlin 699 gelegentlich Abweichungen von der Urform. Wien 963 weist weitergehende inhaltliche und historische Veränderungen auf. Die im Riesenkodex überlieferte Sammlung ist von Hildegards letztem Sekretär Guibert von Gembloux sprachlich geglättet worden. Die von Gebeno von Eberbach im 13. Jh. hergestellten Auszüge gehen eher auf die von Volmar von Disibodenberg besorgte Redaktion (Wien 963) als auf die von Guibert im Riesenkodex zurück. Drei Briefe sind über die Korpora hinaus in der Vita S. Hildegardis virginis überliefert.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Übersetzungen – Transl.

Deutsch

Englisch

Französisch

Literatur zum Werk – Comm.

Comm. gen. zum Autor

Letzte Änderung: 24.09.2020