Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

De corpore s. Martini episcopi Turonensis quomodo huc sit allatum

(Über den Leib des hl. Martin von Tours, wie er hierher gebracht wurde)

Repertorium Fontium –, –

Autor
Entstehungszeit 1100-1180
Berichtszeit 939-1072
Gattung Hagiographie
Region Bayern bis 1200
Schlagwort Heiligenverehrung; Reliquien
Sprache Lateinisch

Beschreibung

(BHL 5659). Editionstitel nach Canisius. Bericht über die angebliche Übertragung der Gebeine des hl. Martin von Tours (Indre-et-Loire) nach Salzburg durch Kaiser Otto I. (936-973) und Erzbischof Herold (939-955), über ihre spätere Auffindung durch Erzbischof Hartwig (991-1023) sowie über einen Rangstreit zwischen Erzbischof Gebhard (1060-1088) und Erzbischof Adalbert von Bremen (1043-1072), der durch den hl. Martin zugunsten Salzburgs entschieden wurde. Überliefert ist der Text hauptsächlich in Handschriften des Großen österreichischen Legendars (siehe Legendarium Austriacum, Magnum). Seine Abfassung dürfte ins 12. Jh. fallen, inhaltlich unterscheidet er sich kaum von der Translatio s. Martini. Inc.: Accepimus a patribus nostris.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Literatur zum Werk – Comm.

Erwähnungen in Werkartikeln

Letzte Änderung: 11.02.2020