Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Godescalcus monacus Orbacensis

(Gottschalk von Orbais)

GND 118696726 – Dt. Biographie DNB WikipediaNeu

Leben – Vita

Auch Gottschalk von Fulda oder Gottschalk der Sachse. Geb. 806/08 als Sohn eines sächsischen Grafen, erzogen im Kloster Fulda (O.S.B., Hessen, dioec. Mainz). 829 auf eigenen Wunsch aus dem Kloster entlassen, lebte er die nächsten 20 Jahre an verschiedenen Orten des Frankenreichs, unter anderem im Kloster Orbais (O.S.B., Marne, dioec. Soissons), unternahm aber auch Reisen nach Italien und auf den Balkan. Wegen seiner Lehre von der Prädestination wurde er auf der Synode in Mainz 848 und nochmals auf der Synode in Quierzy 849 als Häretiker verurteilt und lebte seither als Gefangener im Kloster Hautvillers (O.S.B., Marne, dioec. Reims), wo er die meisten seiner Werke verfasste. † 866/69.

Werke

Allgemeine Literatur – Comm. gen.

Erwähnungen in Artikeln zu anderen Autoren

Erwähnungen in Werkartikeln

Letzte Änderung: 29.01.2021