Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Capitularia regum Francorum

(Kapitularien der fränkischen Könige)

Repertorium Fontium 3, 122

Autor
Entstehungszeit 700-900
Berichtszeit 700-900
Gattung Rechtstexte (weltlich)
Region Frankenreich
Schlagwort Kapitularien; Missi dominici
Sprache Lateinisch

Beschreibung

Unter diesem Begriff versteht man die Erlasse der fränkischen Könige der Merowinger- und Karolingerzeit, in vielen Handschriften verstreut überliefert und seit dem 16. Jh. als Corpus ediert. Die Editoren haben meist auch verschiedene andere Dokumente über die Vorbereitung oder Ausführung dieser Erlasse angeschlossen, sowie Briefe und überhaupt alles mögliche, was sich auf die staatliche oder kirchliche Herrschaftsordnung bezieht. Die Überlieferung setzt Ende des 8. Jh. ein und umfasst bis zum 16. Jh. ca. 300 Handschriften mit einem Schwerpunkt im 9. und 10. Jh., überwiegend keine Einzelüberlieferungen, sondern Sammlungen unterschiedlichen Zuschnitts. Die wichtigste zeitgenössische Kaptiulariensammlung stammt von Ansegis. Siehe auch die separaten Einträge zur Admonitio generalis und zum Capitulare de villis. Eine Neuedtion des gesamten Bestandes für die MGH wird gemeinsam von M. Glatthaar, K. Ubl, S. Esders und S. Patzold vorbereitet.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Alte Übersetzungen – Vet. Transl.

Deutsch

Ausgaben – Edd.

Übersetzungen – Transl.

Deutsch

Englisch

Französisch

Italienisch

Literatur zum Werk – Comm.

Erwähnungen in Autorartikeln

Erwähnungen in Werkartikeln

Letzte Änderung: 20.04.2020