Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Godefridus Viterbiensis

(Gottfried von Viterbo)

GND 11871824X – Dt. Biographie DNB

Leben – Vita

Geb. 1125 in Viterbo (Lazio), nach Studium in Bamberg (Bayern) und Salerno (Campania) ab 1151 Kapellan König Konrads III. und 1152-1186 Notar Kaiser Friedrichs I. (identisch mit dem Notar Arnold II C). Er war Domkanoniker in Speyer (Rheinland-Pfalz), später auch in Pisa (Toscana) und Lucca (Toscana), nach F. Hausmann außerdem Domkanoniker in Mainz (Rheinland-Pfalz) und Propst des Stifts St. Bartholomäus in Frankfurt (Hessen). Seine letzten Lebensjahre verbrachte er in Viterbo, wo er anscheinend auch seine Werke niederschrieb. † nach 1191 oder, falls die Gesta Heinrici VI wirklich von ihm stammen, nach 1202. Seine historische Werke bauen aufeinander auf und können als verschiedene Fassungen derselben Werk-Idee verstanden werden, die im Pantheon schließlich zur endgültigen Gestalt findet; teilweise haben sie auch den Charakter von Vorarbeiten dazu.

Werke

Allgemeine Literatur – Comm. gen.

Erwähnungen in Werkartikeln

Letzte Änderung: 22.05.2020