Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Rupertus abbas Tuitiensis

(Rupert von Deutz)

GND 118604198 – Dt. Biographie DNB

Leben – Vita

Geboren um 1076 in der Gegend von Lüttich (Liège/Luik, Belgique). Er wurde als Knabe dem Kloster St. Laurentius in Lüttich übergeben, wo er später die Mönchsgelübde ablegte. Im Zuge des Investiturstreits ging er mit Berengar, Abt von St. Laurentius (Lüttich) 1092-1095 ins Exil, bis er unter Abt Kuno im Kloster Siegburg (O.S.B., Nordrhein-Westfalen, dioec. Köln) Aufnahme fand. 1121, als er bereits einigen Ruhm als Kommentator der Heiligen Schrift erlangt hatte, wurde er auf den Abtsstuhl von St. Marien und St. Heribert in Deutz (O.S.B., Nordrhein-Westfalen, dioec. Köln) berufen. † 1129 März 4. Er verfasste zahlreiche theologische Werke, die hier nicht aufgeführt werden.

Werke

Allgemeine Literatur – Comm. gen.

Erwähnungen

Letzte Änderung: 10.09.2019